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Erfolgreich – und verlängert: die Murgleiter
31.08.2011
Der
2008 eröffnete Premiumweg „Murgleiter“ im nördlichen Schwarzwald ist ein
beliebter Weitwanderweg – jetzt wurde er um zwei Etappen verlängert. Im
Süden kam die Strecke Baiersbronn – Schliffkopf dazu, im Norden die
Verlängerung von Gernsbach über Baden-Baden nach Gaggenau-Bad Rotenfels.
Aus bisher 68 Kilometer wurden 110 Kilometer, aus drei Tagesetappen fünf.
Mehr Infos unter www.wandern-schwarzwald.info
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Urlaub der Zukunft heute erleben: 01.06.2011
Grüner Fahrspaß mit neuen Elektromobilen
und
Gasfahrzeugen im Schwarzwald
Lautlos auf leisen Rädern durch die saftig grüne, sommerliche Landschaft
gleiten. Sich entspannt im Sitz zurücklehnen und die fabrikneuen Elektro-
und Gasfahrzeuge der Zukunft erleben. Nur den Fahrtwind und keinen
Motorenlärm hören. Entschleunigung spüren und eintauchen in das neue
Urlaubsgefühl. Naturschonend und klimaneutral die abwechslungsreiche
Umgebung genießen und Fahrspaß zu 100 Prozent auskosten! Und das nicht nur
mit Autos - auch mit Segways und E-Bikes ist ein neues Fahrgefühl
garantiert.
Urlaub machen, wie es vermutlich erst in 10 bis 20 Jahren üblich sein
wird: Diese außergewöhnliche Reise weckt die Experimentierfreude, schärft
das Umweltbewusstsein und macht den Schwarzwald zu einem ganz neuen
Erlebnis. Der klimaschonende Urlaub mit Zukunftsmobilität (ZUMO) ist ein
Projekt im Rahmen des Automobilsommers Baden-Württemberg und ein in
Deutschland einzigartiges Modellprojekt, der schon jetzt Vorbildcharakter
für Urlaube in der Zukunft haben wird. Denn die Auswirkungen des
Klimawandels stellen auch neue Anforderungen an den Tourismus.
Weitere Infos zur Pauschale und zum Projekt:
www.schwarzwald-tourismus.info,
www.zukunftsmobilitaet.info,
www.zumo-schwarzwald.de, Schwarzwald Tourismus GmbH, Tel.: 0761/89646-0.
+++ Basisinformation
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SCHWARZWALD
TÄLERSTRASSE
von
Guido Ray
Die geschichtlich-kulturhistorische Entwicklung der Städte und
Dörfer, beginnend in Rastatt und fortgesetzt mit Gaggenau, Gernsbach
und Forbach einerseits und einmalige Naturereignisse mit Hochmooren und
Karseen, beginnend mit der letzten Eiszeit,
machen die Schwarzwald-Tälerstraße zu einem
der interessantesten und reizvollsten Reiseziele des Schwarzwaldes.
In Rastatt, dem Startpunkt unserer Erlebnisreise brodelt es Mitte des
19. Jahrhunderts in der Bevölkerung. Die Untertanen wollen nicht
länger die Unterdrückungen durch das Großherzogtum Baden ertragen. Es
kommt zur bekannten Badischen Revolution, die erste
Demokratiebewegung Deutschlands. Ihr schließen sich auch die in
Rastatt stationierten Truppen an. Letztlich wird die
Bürgerrechtsbewegung jedoch grausam niedergeschlagen. - Im
Barockschloss, mitten in Rastatt, zeigt das „Freiheitsmuseum“
eindrucksvolle Zeugnisse dieser dramatischen Vorgänge. Unbeschwert
verspielt zeigt sich uns dagegen die barocke Pagodenburg im
heutigen Stadtgarten, heute Domizil
des Kunstvereins. Am Rand von Rastatt empfiehlt sich das Schloss Favorite mit Park, Orangerie und prächtiger
Freitreppe sowie kostbaren Räumlichkeiten zum Besuch.
Die modern ausgebaute Bundesstraße 462 führt uns schnell nach Bad
Rotenfels, das heute ein modernes Thermalbad mit Einrichtung zur
Gesundheitsvorsorge und Rekonvaleszenz beherbergt. Nächster Zielort ist
Gaggenau, Industriestadt mit reizvoller Fußgängerzone fürs
Flanieren und zum Shopping. Von hier bietet sich uns eine erste
Gelegenheit zu einem Tal-Abstecher in Richtung Michelbach, dem wegen seinen romantischen Fachwerkhäuser gerne
fotografierten Ort und noch weiter nach Moosbronn, dem Grenz- und
beliebten Wallfahrtsort.
Weiter im Tal der Murg führt uns die Route aus dem lichten Rheintal
hinein in den Schwarzwald, noch
begleitet von üppigen Weinbergen. Gernsbach als erste einer Reihe
romantischer kleinerer Städte
und Orte präsentiert sich als ehemals reiche Handels- und
Flößerstadt. Die Mitglieder der
ehrenwerten und auch reichen „Murgschifferschaft“ besaßen große Wäldereien und betrieben einen überaus
erfolgreichen Holzhandel. Die gekonnt renovierte Altstadt gewährt
uns Einblicke in das damalige soziale und gesellschaftliche
Leben. - Ein Abstecher über Staufenberg in die weltbekannt Kurstadt Baden-Baden wäre
jetzt eine Überlegung wert. Gegenüber führt uns das Tal nach Loffenau. Erst kürzlich wurden in der dortigen
Kirche wertvolle Fresken frei gelegt und renoviert.
Weiter murgaufwärts sehen wir auf einem
schroffen Felsvorsprung Schloss Eberstein und lassen das
Reichental links liegen, obgleich ein Besuch
des Wald- und Holzmuseums im gleichnamigen Ort eindrucksvoll das
Leben der Holzhändler und Flößer zeigt. Mit Weisenbach beginnt der
wilde Teil
jeder Murgtalreise. So bizarre
Felstürme, Steilwände und mächtige Granitbrocken konnten die
Wasser der Murg allein nicht hervorbringen. Da bedurfte es eines
gewaltigen Gletschers der vom Schliffkopf herab das Tal aufschürfte.
Viele Generationen der Murgtäler
hatten damit zu tun mit kühner Straßenführung, Brücken, Tunnelbauten
und Bahnwegen ihr Tal für die weite Welt zu öffnen. Eine der
bemerkenswerten alten Brücken sehen wir in Forbach. Erst nach Raumünzach beruhigt sich das Landschaftsbild
wieder, das Tal wird lieblicher und weiter.
Die
Wasserkraft der Murg wird bis heute für die Stromerzeugung genutzt.
Großflächig angelegt dient die Schwarzenbach-Talsperre sogar der
Freizeit mit Bootsfahrten und Angelvergnügen.
Bald tauchen die Doppeltürme der romanischen Klosterkirche von
Klosterreichenbach auf, die Benediktiner-Mönche von Hirsau haben den imposanten Komplex als Filiale
errichtet. Damit treten wir in die großflächige Feriengemeinde
Baierbronn ein, mit mehreren Zielorten an unserer Ferienstraße
vertreten. Das abzweigende Tal in Richtung Ruhestein mit den
Orten Tonbach und Mitteltal lässt die Augen jedes Gourmets
leuchten, weiß er doch dass er sich hier auf Deutschlands
bekanntester Meile der Sterneköche befindet.
Freudenstadt mit dem größten, quadratisch angelegten Marktplatz
Deutschlands - neuerdings auch
attraktiven Wasserspielen - im Zentrum, umrahmt von Arkadenhäusern in
denen elegante Boutiquen, Cafés und Restaurants bei jedem Wetter
zum Betrachten, Kaufen und Flanieren einladen, glänzt zudem mit den
meisten Sonnentagen eines Kurortes - anerkannt heilklimatisch
obendrein.
Die Route der „Schwarzwald-Tälerstraße“ leitet uns jetzt im eleganten Bogen über Loßburg
hinüber in`s Kinzigtal und endet in
Alpirsbach. Neben dem Klostermuseum erwarten uns in den Kreuzgängen des
dortigen romanischen Klosters, gleichfalls eine Gründung der
Mönche von Maulbronn und Hirsau,
eindrucksvolle Sommer-Konzerte.
N a c h d r u c k h o
n o r a r f r e i !
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