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Urlaub der Zukunft heute erleben:
01.06.2011
Grüner Fahrspaß mit neuen Elektromobilen
und
Gasfahrzeugen im Schwarzwald
Lautlos auf leisen Rädern durch die saftig grüne, sommerliche Landschaft
gleiten. Sich entspannt im Sitz zurücklehnen und die fabrikneuen Elektro-
und Gasfahrzeuge der Zukunft erleben. Nur den Fahrtwind und keinen
Motorenlärm hören. Entschleunigung spüren und eintauchen in das neue
Urlaubsgefühl. Naturschonend und klimaneutral die abwechslungsreiche
Umgebung genießen und Fahrspaß zu 100 Prozent auskosten! Und das nicht nur
mit Autos - auch mit Segways und E-Bikes ist ein neues Fahrgefühl
garantiert.
Urlaub machen, wie es vermutlich erst in 10 bis 20 Jahren üblich sein
wird: Diese außergewöhnliche Reise weckt die Experimentierfreude, schärft
das Umweltbewusstsein und macht den Schwarzwald zu einem ganz neuen
Erlebnis. Der klimaschonende Urlaub mit Zukunftsmobilität (ZUMO) ist ein
Projekt im Rahmen des Automobilsommers Baden-Württemberg und ein in
Deutschland einzigartiges Modellprojekt, der schon jetzt Vorbildcharakter
für Urlaube in der Zukunft haben wird. Denn die Auswirkungen des
Klimawandels stellen auch neue Anforderungen an den Tourismus.
Weitere Infos zur Pauschale und zum Projekt:
www.schwarzwald-tourismus.info,
www.zukunftsmobilitaet.info,
www.zumo-schwarzwald.de, Schwarzwald Tourismus GmbH, Tel.: 0761/89646-0.
+++ Basisinformation
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DIE SCHWARZWALD-HOCHSTRASSE
Wissenswertes zur ältesten Ferienstrasse Deutschlands
Die Schwarzwald-Hochstraße wurde zwischen 1928 und 1930 gebaut um die
Gebiete zwischen Baden- Baden und Freudenstadt besser für den
Verkehr zu erschließen. Im 3. Reich wurde durch den eingeführten
Arbeitsdienst (Pflichtjahr für alle jungen Männer) die
Straßenverbindung zwischen Ruhestein und Freudenstadt geschaffen.
Grund für diese Baumaßnahme waren militärstrategische Hintergründe.
Nach dem 2. Weltkrieg gab es in allen Gebieten des Schwarzwaldes
großflächige Abholzungen (Franzosenhiebe) durch die
Besatzungsmacht, welche als naturale
Reparationszahlungen angeordnet wurden.
Aufgrund der starken Abholzungen entlang der Höhenstraße entstanden
herrliche Aussichtspunkte mit Blick über die Schwarzwaldberge
in die Rheinebene und Vogesen. Diese herrliche Sicht zog zunehmend
Busausflugsgruppen und Tagesausflügler an. Die Höhenhotels entlang
der Straße erkannten die Entwicklung und schlossen sich
in einer losen Arbeitsgemeinschaft zusammen. Es entstanden die ersten
Prospekte. Der Begriff Schwarzwaldhochstraße setzte sich für
den Streckenabschnitt zwischen Baden-Baden und Freudenstadt weltweit
fest. Der Name der 55 km langen Panoramastraße wurde schließlich auch
als besonderer Begriff nach der Straßenverkehrsordnung
anerkannt und kam somit auf alle amtlichen
Verkehrshinweisschilder. In späteren Jahren hat die
Arbeitsgemeinschaft der Wirte an der Schwarzwaldhochstraße den
Namen für diesen Streckenabschnitt auch aus touristischer Sicht
schützen lassen. Gleichzeitig wurden entlang der Höhenstraße
touristische Hinweisschilder errichtet.
In den 80-er Jahren hat sich der Baumbestand von den Franzosenhieben
auch für die
Schwarzwaldhochstraße sichtbar erholt. Die vielen Aussichtspunkte
wuchsen immer mehr zu, dies obwohl da und dort seitens der
staatlichen und kommunalen Waldbesitzer immer wieder Sichtfenster in
den Wald geschnitten wurden. Dieses für die touristische
Attraktivität großes Problem änderte sich mit dem verheerenden
Sturm „Lothar“ am 2. Weihnachtsfeiertag des Jahres 1999
schlagartig. Oberhalb und unterhalb der Hochstraße vielen
mehrere hunderttausend Festmeter schlag reifes Nadelholz diesem Sturm
zum Opfer. So schlimm die Katastrophe für die Waldbesitzer
gerade in wirtschaftlicher Hinsicht war, so vorteilhaft
zeigen sich die Pluspunkte für den Tourismus. Neben der wieder
gewonnenen herrlichen Aussicht für Wanderer und Naturgenießer
ist das Befahren der Straße bei wunderbarem Licht und der immer
wieder
eintretenden Fernsicht ein Genuss. Dieses Erholungsgefühl runden
natürlich auch die vielen
Rastmöglichkeiten mit entsprechender gastronomischer Versorgung ab.
Nahezu 65 Jahre besteht die älteste Ferienstraße mit ihren weit
bekannten Hotels, Gasthäusern und Ausflugszielen zwischen
Baden-Baden und Freudenstadt. Ihre Häuser werden vorwiegend als
Familienbetriebe geführt. Die gemütliche Atmosphäre dieser
Hotels umsorgt in unserer schnelllebigen Zeit mit Ruhe und
föhnfreiem Klima seine Erholung suchende Gäste. In einer Landschaft
von Weltruf finden Sie hier zu allen Jahreszeiten eine
hervorragende Gastronomie. Sehr viele Schwarzwälder und
internationale Spezialitäten werden von ersten Meistern der
Küche zubereitet. Die kredenzten heimischen Spitzenweine bürgen
jederzeit für Entspannung und Fröhlichkeit in rustikal-behaglichen
Gaststuben.
Im Jahr 1993 formierte sich die seit den 50-er Jahren bestehenden
Arbeitsgemeinschaft zu einem
eingetragenen Verein. Dabei wurden auch die Tourismusgemeinden
entlang der Schwarzwaldhochstraße eingebunden.
Touristik Nördlicher Schwarzwald e.V., Postfach 100666,
75105 Pforzheim,
TEL 0 72 31-14 73 80 FAX 0 72 31-14 73 82 0
e-mail:
touristik@noerdlicher-schwarzwald.de
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